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100000. Fahrgast im Bürgerbus

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Aktion „Sicher mobil“
Kreisverkehrswacht zu Gast beim Bürgerbusverein Finnentrop

Finnentrop. Die Fahrer des Bürgerbusses sind nicht mehr die jüngsten. Sie haben in der Regel das Rentenalter erreicht und deshalb Zeit, sich ehrenamtlich als Fahrer des Kleinbusses zu engagieren.  Dass sie trotz ihres etwas fortgeschritteneren Alters körperlich und geistig fit sind, wird regelmäßig in medizinischen Untersuchungen sichergestellt.
 
Nach dem Motto „Es kann nicht schaden, noch mehr zu tun.“ konnte der Bürgerbusverein kürzlich Michael Wulf von der Kreisverkehrswacht Olpe e.V. in einer Fahrersitzung begrüßen. Michael Wulf bietet im Rahmen der Aktion „Sicher mobil“ ein Programm speziell für ältere Verkehrsteilnehmer an.
 
Los ging es mit einem Fragebogen zum Straßenverkehrsrecht. „Wie lange darf man in einem eingeschränkten Halteverbot ohne Grund halten?“, „Wann ist die Nutzung von Nebelscheinwerfern gestattet?“ – Fragen, über die man nach Erhalt des Führerscheins  nur noch selten nachdenkt.

Anschließend wurden Neuerungen in der Straßenverkehrsordnung vorgestellt.

Es ging aber schwerpunktmäßig nicht  darum, Wissen abzufragen und Neues zu vermitteln. Vielmehr sollten  die zunehmenden Einschränkungen  der eigenen Leistungsfähigkeit und eventuelle  gesundheitliche Beeinträchtigungen  realistisch eingeschätzt und Möglichkeiten sowie Grenzen ihrer Kompensation deutlich gemacht werden.
Auch ging es darum, Verständnis für die Sichtweisen und das Verhalten  anderer  Verkehrsteilnehmer zu entwickeln mit dem Ziel eines konfliktfreien Miteinanders  im Straßenverkehr.
 
Die Aktion „Sicher mobil“ wird durch das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung gefördert und ist Teil einer umfassenden Strategie  zur Mobilitätssicherheit.
Als nächstes ist für alle Finnentroper Bürgerbusfahrer und  -fahrerinnen ein Fahrsicherheitstraining geplant.
 

 

 

 

Einladung der Bundesregierung

Eine Gruppe von 18 Personen des Bürgerbusvereins Finnentrop folgten am 09.06.13 einer Einladung der Landesregierung NRW.

Mehr Informationen zu dem Tag im Landschaftspark Duisburg-Nord und weitere Bilder finden Sie auf der Internetseite von pro Bürgerbus NRW

Am 09.06.2013 nahm eine Delegation  mit 18 Teilnehmern des Bürgerbusvereins auf Einladung der Landesregierung am Bürgerbustag 2013 im Landschaftspark Duisburg teil. Der Landschaftspark mit einer Größe von 180 ha befindet sich auf dem Gelände eines stillgelegten Hüttenwerkes, dessen alte Industrieanlagen heute vielfältig umgenutzt sind. In der ehemaligen Kraftzentrale fand das Dankeschön-Programm der Landesregierung, vertreten durch Landesverkehrsminister Michael Groschek zusammen mit dem Dachverband Pro Bürgerbus NRW, vertreten durch den 1. Vorsitzenden Franz Heckens, unter großer Beteiligung der Bürgerbusvereine NRWs statt. Die wichtigste Botschaft Minister Groscheks lautete: „… Das Land Nordrhein-Westfalen  hält an der bewährten Förderung fest, auch wenn noch etliche neue Bürgerbusvereine dazu kommen {..} solange ich Minister bin werden eure Räder rollen, ihr seid die Helden eurer Stadt.“
 
Inzwischen gibt es 111 Bürgerbusvereine in NRW mit mehr als 2000 Fahrerinnen und Fahrern. NDR Fernsehmoderator Jo Hiller führte durch das abwechslungsreiche Programm. Darüber hinaus gab es Gelegenheit zum Austausch mit den anderen Bürgerbusvereinen und zur Besichtigung der mitgebrachten Bürgerbusse. Nach einer interessanten Führung durch den Landschaftspark und einem Mittagessen begeisterte Guildo Horn mit seinen Orthopädischen Strümpfen die Zuhörer mit einem Schlagerfeuerwerk.

Text: Elisabeth Zingsheim

 

 

 
Zweiter Bürgerbus bei „LenneLebt“ im Einsatz
 
Pendelverkehr zum Hubschrauber-Landeplatz
 
Ein zweiter Bürgerbus  wird am Sonntag, 17.08.2014 im Rahmen des Aktionstages LenneLebt im Einsatz sein. Von 11.00 bis 18.00 Uhr  fährt der Bus die Gäste kostenlos vom Festgelände im Lennepark zum Hubschrauber-Landeplatz im Industriegebiet Finnentrop (Firma Metten) und zurück. Auf dem Rückweg fährt der Bus über die Lennestraße, so dass  Gelegenheit besteht, bei der Seilfähre auszusteigen und das Festgelände auf dem Wasser anzusteuern.

 

 

Bürgerbus pendelt am Lenne-Festwochenende
 
Am Wochenende 16./17.08.2014 wird der Bürgerbus im Rahmen der Feierlichkeiten „45 Jahre  Gemeinde Finnentrop“ und  „Aktionstag Lenne lebt“ im Einsatz sein.

Am Samstag, 16.08.2014 fährt der Bus von 14.00 bis 18.00 Uhr und am Sonntag, 17.08.14, von 10.30 bis 18.00 Uhr die Besucher kostenlos zum Festgelände im zukünftigen Lennepark und zurück. Am Sonntag kann man auf diese Weise bequem zwischen Jazzfrühschoppen am Bamenohler Schloß und Festgelände in Finnentrop pendeln.
 
Folgende Route wird gefahren:
Rathaus – Am Lennedamm – Lennestraße (Seilfähre) – Festplatz – Bahnhof – Bamenohl – Weringhausen – Rathaus.
 
Der Bus ist jeweils zur vollen und zur halben Stunde am Rathaus.

 

 

Am Rosenmontag 2013 ….

…. wird der Finnentroper Bürgerbus fünf Jahre alt

Finnentrop. „Ein Bürgerbus in Finnentrop – das klappt nicht! Könnt ihr vergessen!“, so oder so ähnlich war die Resonanz auf die Idee, in Finnentrop einen Bürgerbus ans Rollen zu bringen. Auch die Initiatoren des Projektes, das waren anfänglich die Mitglieder des Arbeitskreises Soziales der Lokalen Agenda, waren nicht frei von Zweifel, gab es doch zuvor andere Projekte im Öffentlichen Nahverkehr, die ins Leere gelaufen und wieder eingestellt worden waren.

Weit gefehlt! Allen Befürchtungen zum Trotz wurde der Bürgerbus in Finnentrop zu einem Erfolgsmodell. Rosenmontag feiert der Bus seinen fünften Geburtstag. Zur Feier des Tages erhält jeder Fahrgast eine kleine Überraschung.

Seit Aufnahme des Fahrbetriebs am 11. Februar 2008 ist der Bus an fünf Tagen in der Woche auf drei Linien unterwegs. Angesteuert werden 32 Haltestellen in den Ortsteilen Finnentrop, Bamenohl und Weringhausen. In vielen Straßen ist aber auch das Halten auf Zuruf möglich, so dass die Fahrgäste bequem direkt vor der Haustür ein- und aussteigen können.

Gesteuert wird der Bus von rund 15 ehrenamtlich tätigen Fahrerinnen und Fahrern, nach dem Motto „Bürger fahren für Bürger“. Sie sind begeistert bei der Sache, genau wie die Bürgerbus-Aktiven, die zwar nicht den Bus steuern, aber bei den vielfältigen organisatorischen Aufgaben zur Stelle sind, allen voran die Vorsitzende des Bürgerbusvereins Dr. Heidi Zimmermann.

Von Anfang an wurde der Bus von den Finnentroper Bürgerinnen und Bürgern sehr gut angenommen, von einigen sogar sehnlichst erwartet. So war bereits nach nur sechs Wochen der 1000ste Fahrgast an Bord. Und die Anzahl der Fahrgäste wuchs stetig. Innerhalb von fünf Jahren haben rund 63.000 Personen den Bus genutzt. Insbesondere viele ältere und behinderte Menschen sind froh über das Angebot, denn es ermöglicht ihnen unabhängig und mobil zu bleiben. Außerdem schätzen sie die familiäre Atmosphäre im Bus und die Hilfsbereitschaft der Fahrerinnen und Fahrer, für die es selbstverständlich ist, beim Einladen von Gehhilfen oder Kinderwagen zu helfen.

Bis zur ersten Fahrt des Bürgerbusses am 11. Februar 2008 war es allerdings ein weiter Weg.  In unzähligen Sitzungen, Terminen und Besprechungen wurde das Projekt Stück für Stück vorangetrieben. Bereits im Januar 2006 beschloss der Rat der Gemeinde, die Initiative zu unterstützen und die Bürgschaft für eventuell entstehende Defizite zu übernehmen. Dies war eine grundlegende Voraussetzung für die Einführung des Bürgerbusses, da hiervon die Landesförderung abhängig gemacht wurde. Das Land NRW unterstützt Bürgerbusprojekte durch  einen Festbetrag für die Anschaffung des Fahrzeugs und die Zahlung einer jährlichen Organisationspauschale.

Eine finanzielle Unterstützung seitens der Gemeinde musste bisher nicht in Anspruch genommen werden. Und das, obwohl die Fahrzeugtechnik immer wieder Probleme bereitet und hohe Reparaturkosten zu tragen sind.

Den treuen Fahrgästen und den Sponsoren, die das Bürgerbusprojekt durch ihre Werbung auf Bus, Fahrplänen und Fahrkarten unterstützen, ist es zu verdanken, dass der Bürgerbusverein bisher kein Defizit eingefahren hat. Wer Interesse hat, auf dem Bus seine Werbung zu platzieren, kann sich unter der Tel. 02721/79361 beim Bürgerbusverein melden. In Kürze werden zwei Werbeplätze frei.                                               

 

 

Neuer Fahrplan für Bürgerbus Finnentrop

Metten-Werksverkauf wird angefahren

Für den Finnentroper Bürgerbus gilt ab Montag, 14. Mai 2012, ein neuer Fahrplan. Wichtige Neuerung: Der Bus macht nun einen „Schlenker“ zum Metten-Werksverkauf im Industriegebiet Finnentrop.  Nachdem im Herbst letzten Jahres das Geschäft an der Bamenohler Straße geschlossen und der neue Werksverkauf an der Industriestraße eröffnet worden war, häuften sich beim Bürgerbusverein die Anfragen. Viele Fahrgäste regten an, Metten in die Route des Bürgerbusses aufzunehmen. Der neue Fahrplan ist ab sofort im Bürgerbus, im Rathaus, bei allen Sparkassen und Volksbanken, in den Finnentroper und Bamenohler Arztpraxen und Apotheken  sowie in einigen Geschäften erhältlich.(Brigitte Kümhof)

Auf dem Foto sind zu sehen:
Dr. Heidi Zimmermann, Vorsitzende des Bürgerbusvereins; Alfons Kramer, Bürgerbusfahrer (blauer Pullover); Gerd Petras, Bürgerbusfahrer (rotes T-Shirt) und zwei Mitarbeiter der Firma Metten. 

 

 

Bürgerbusverein am 10.09.2011 auf Tour

„Strahlender Sonnenschein, tolle Stimmung, tolles Ausflugsziel – ein rundum gelungener Ausflug“, so die einhellige Meinung der Finnentroper Bürgerbusaktiven. Eine vom Vorstand organisierte Fahrt „ins Blaue“ führte den Verein in die ehemalige Bundeshauptstadt Bonn. Erstes Ziel war dort das „Haus der Geschichte“, wo nach einem ausführlichen Rundgang auch gemeinsam zu Mittag gegessen wurde. Die anschließende Stadtrundfahrt führte zu den vielen Sehenswürdigkeiten, die Bonn zu bieten hat. Palais Schaumburg, Poppelsdorfer Schloss, Friedrich-Wilhelms-Universität und viele andere sehenswerte Gebäude standen auf dem Programm. Anschließend erkundeten die Finnentroper die Innenstadt auf eigene Faust, wobei die Zeit zum Einkaufsbummel und zum gemütlichen Beisammensein im Straßencafe genutzt wurde. Abends ging es dann mit dem Schiff nach Köln und von dort aus mit dem Reisebus zurück ins Sauerland. (Brigitte Kümhof)

Fotos vom Ausflug finden Sie in der Fotogalerie.

 

 

 

 

Fahrsicherheitstraining für die Bürgerbusfahrer der Gemeinde Finnentrop am  12.06.2010

Eigentlich sind sie alle schon „alte Hasen“ hinter dem Lenkrad. Seit Jahren fahren  sie privat ihr Auto und seit einiger Zeit sitzen sie auch am Steuer des Bürgerbusses in Finnentrop. Jetzt wurde sie von der Gemeinde Finnentrop  in Kooperation mit dem Netzwerk für Bauen und Verkehr des Landes NRW im Regierungsbezirk Arnsberg zu einem Fahrsicherheit-straining auf den Verkehrsübungsplatz Griesemert geladen.

Wer kennt sie nicht, die schwarzen Reifenspuren auf der Autobahn, die von der linken Fahrbahn scharf nach rechts in Richtung Böschung ziehen. Die markanten Bremsspuren auf der Landstraße im Wald. Oder die latente Angst, dass in einem Wohngebiet zwischen den geparkten Autos plötzlich ein Kind herausläuft. Jeden Tag, jede Sekunde am Steuer kann etwas Unvorhergesehenes passieren. Doch wie reagiert man in solchen  Extremsituationen angemessen?  Wie kann man sich, die anderen Verkehrsteilnehmer und nicht zuletzt sein Fahrzeug möglichst unversehrt außer Gefahr bringt.

 Antworten darauf gab es am Samstag bei dem speziellen Sicherheitstrainings in der Theorie und Praxis. Doch zuerst einmal wurde geklärt, wie man hinter einem Lenkrad sitzt sollte. Welcher Abstand ist sinnvoll, wie muss der Sitz und auch die Kopfstütze eingestellt werden? Danach wurden die Wagen und der Bürgerbus gestartet. Doch zuvor ließen die  Trainer Rainer Jung und Michael Klein die 20 Teilnehmer erst einmal schätzen, wie weit ist der Bremsweg bei 70 Stundenkilometer. Anfangs lagen die Angaben noch weit von der Realität entfernt.  

Das galt auch beim sicheren Abstand zum Vordermann. Doch wie macht das der Profi. Die Bremsen werden durchgetreten bis die Reifen quietschen. „Wir sind im Alltagsverkehr einfach nicht daran gewöhnt, voll in die Eisen zu gehen. Doch im Ernstfall zählt jeder Zentimeter“, so der Experte. Da kann auch schon mal das ein oder andere Teil durchs Auto fliegen, was nicht richtig gesichert worden ist. Dinge, an die auch die Frauen und Männer nicht gedacht haben.  Nach dem Mittagessen und einem Abstecher auf dem Slalomparcour ging es weiter. Gefahrenbremsung in allen Varianten, mit Wasserfontänen, unterschiedlichen Bodenbeläge, voll beladenen Fahrzeugen oder plötzlichen Hindernissen wurden geübt. „Es war ein gut durchdachter Tag, super durchorganisiert und  die Zeit verging wie im Flug. Wir haben viel gelernt über uns und auch unser Fahrzeug und hoffen, in Zukunft  Gefahrensituationen besser einschätzen und gezielter reagiert zu können“, so die Teilnehmer.

von Barbara Sander-Graetz

Weitere Fotos vom Fahrsicherheitstraining finden Sie unter Fotogalerie

 

 

Bürgerbus Finnentrop beim Mobiläum in Hemer am 09.05.2010

25 Jahre Bürgerbusse in NRW  -  10 Jahre Pro Bürgerbus NRW

Vor 25 Jahren startete das erste Bürgerbus – Projekt Nordrhein-Westfalens in den Gemeinden Heek und Legden. Vor 10 Jahren gründeten einige Vertreter aus verschiedenen Bürgerbusvereinen den Dachverband Pro Bürgerbus NRW. Dieser ist zentrale Anlaufstelle für die Bürgerbusvereine, ist als Interessenvertretung tätig und dient als Informationsstelle.

Um diese beiden Anlässe zu feiern haben das Verkehrsministerium NRW sowie Pro Bürgerbus alle Bürgerbusvereine unseres Landes in die Landesgartenschau nach Hemer eingeladen. Dieser Einladung war natürlich auch der Bürgerbus Finnentrop gefolgt, der bei dieser Gelegenheit das Treffen mit den anderen Bürgerbusfreunden genoss.

Das Programm, bestehend aus einem Festakt mit Begrüßung durch Staatssekretär Günter Kozlowski, einer Ausstellung  „25 Jahre Bürgerbusse NRW“ und Besichtigung der Landesgartenschau, sorgte für einen interessanten und erlebnisreichen Tag.

In den Grußworten, die an die über 1600 Teilnehmer gerichtet wurden, wurden Anerkennung und Dank für ihr unermüdliches Engagement und Wirken immer wieder betont.

Die ca. 90 Bürgerbusvereine in NRW ermöglichen den Nutzern mobil zu bleiben und sind inzwischen zu einem großen Bestandteil sozialen Lebens geworden.

Weitere Fotos von dem Jubiläum in Hemer finden Sie unter Fotogalerie

 

Schon 20 000 Fahrgäste im Finnentroper Bürgerbus

Finnentrop. "Es wird immer besser", so die einhellige Meinung am Montag, 7. Dezember, im Finnentroper Bürgerbus. Mit Spannung erwartet wurde bereits der 20000ste Fahrgast. Nachdem auf den Tag genau ein Jahr nach Aufnahme des Fahrbetriebs, nämlich am 11. Februar 2009, der Fahrgast Nr. 10 000 begrüßt werden konnte, wurde nun - nur 10 Monate später - der Fahrgast Nr. 20 000 erwartet.

Dann war es soweit: Um 14.03 Uhr konnte an der Haltestelle Kaufpark Bruno Bölker aus Bamenohl begrüßt werden. Bruno Bölker war sichtlich überrascht als er von Dr. Heidi Zimmermann, 1. Vorsitzende und Geschäftsführerin des Bürgerbus 

Finnentrop e.V., und Bürgermeister Dietmar Heß in Empfang genommen und als "Nr. 20 000" angesprochen wurde. Beide ließen es sich nicht nehmen persönlich zu gratulieren. So konnte sich Bruno Bölker über eine Urkunde, eine Vierer-Fahrkarte und ein "süßes" Geschenk des Bürgerbus Finnentrop e.V. und zusätzlich über einen Firo-Gutschein und eine Flasche Sekt der Gemeinde Finnentrop freuen. Bruno Bölker nutzt den Bus regelmäßig für Erledigungen im Kaufpark oder an der Bamenohler Straße. Er schätzt es, trotz seiner Kniebeschwerden unabhängig und mobil zu sein.

Zu den Gratulanten zählten auch Bürgerbusfahrer Siegfried Jerger sowie die Fahrdienstleiterin Elisabeth Erwes. Siegfried Jerger ist erst seit kurzem im Bürgerbusverein als Fahrer aktiv und ist mit Freude bei der Sache.

Dr. Heidi Zimmermann nutzte die Gelegenheit, daran zu erinnern, dass die Fahrer allesamt ehrenamtlich unterwegs sind und überhaupt der ganze Bürgerbusbetrieb auf ehrenamtlicher Basis durchgeführt wird. "Es wäre aber schön, wenn viel mehr Bürgerinnen und Bürger den Verein durch ihre Mitgliedschaft unterstützen würden," so Dr. Heidi Zimmermann. Der Mitgliedsbeitrag beträgt nur 12, - € pro Jahr. Anträge auf Mitgliedschaft sind auf der Internetseite des Bürgerbusvereins www.buergerbus-finnentrop.de herunterzuladen, aber natürlich auch bei Dr. Heidi Zimmermann (Tel. 02721 / 79361) und im Rathaus erhältlich.

Zur Zeit nutzen wöchentlich etwa 300 Personen den Bus. "Es wird immer deutlicher: Der Bürgerbus schließt eine Lücke im öffentlichen Nahverkehr," so Bürgermeister Heß.

 

 

Der Bürgerbus -    ... bewegt Finnentrop

Die Menschen wollen heute mehr denn je mobil sein. Der Bürgerbus hilft, diese Mobilität zu gewährleisten. Ein Bürgerbus ist grundsätzlich ein normales öffentliches Nahverkehrsmittel, das nach einem festen Fahrplan auf einer bestimmten Linie fährt. Und doch gibt es einen gravierenden Unterschied zum sonstigen öffentlichen Personennahverkehr: Die Fahrerinnen und Fahrer der Bürgerbusse sind ehrenamtliche, die sich in einem Bürgerbusverein zusammengeschlossen haben, um für Mobilität in nachfrageschwachen Regionen zu sorgen.

Der Kleinbus des Bürgerbusvereins bietet Platz für acht Personen und ist im Einsatz, wo ein herkömmlicher Linienverkehr wirtschaftlich nicht tragbar wäre. Die Atmosphäre in dem Bürgerbus ist familiär, man kennt sich, tauscht sich über die kleinen und großen Sorgen des Alltags aus. So macht Bus fahren Spaß!

Fotos von der Einweihung am 12.02.2008 finden Sie in der Fotogalerie

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